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Letztens in der Umwelt und Klima Kategorie

Viele Menschen wollen ja etwas tun, um zum Klimaschutz beizutragen, das Artensterben zu reduzieren, und schließlich die Qualität der eigenen Umwelt zu erhalten und zu verbessern.

Das Problem: Die meisten wissen nicht wie. Wo fange ich an? Was kann ich als Individuum tun, um mitzuhelfen die Welt so zu bewahren, dass sie auch noch in 50 und 100 Jahren lebenswert ist? Wie kann ich mein eigenes Leben lebenswerter machen? "Besser leben?"

Erde_Kind_umarmen.jpgUtopia.de hat sich dieser Fragen angenommen und einen lesenswerten "Einsteiger-Guide" konzipiert. Wenn man sich auch nur ein paar Aspekte dieses Guides zu Herzen nimmt, hat man einen wichtigen persönlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet und dabei das eigene Leben und das seiner Kinder und Enkelkinder qualitativ bereichert.

Für alle, die beim lesen des oben verlinkten Guides sich denken "Das mache ich doch schon!", für die gibt es auch einen "Fortgeschrittenen-Guide: 10 Schritte um ein (noch) besseres Leben zu führen".

UPDATE: Um Kinder und Jugendliche für den Klimawandel zu sensibilisieren eignen sich insbesondere lustige und eingängige Informationsquellen. Die vielen Folgen von "Animalssavetheplanet" eignen sich bestens, um die Notwendigkeit von Klima- und Umweltschutz für Kinder begreiflich zu machen. Selbstverständlich eignen sich die sehr lustigen Videos auch für alle Erwachsenen mit Humor.

Welt retten kann so einfach sein.... :-)

Bildquelle: Woodleywonderworks (Flickr.com Creative Commons)

Fass_Öl.jpg
Dass Erdöl eine endliche Ressource ist und die Lagerstätten tief unter der Erde irgendwann erschöpft sein werden, dürfte inzwischen selbst jedem Laien klar sein. Erdöl ist genauso wie Kohle und Erdgas ein Rohstoff, der über einen Zeitraum von Millionen von Jahren entstanden ist, der also nicht über Nacht mal eben nachwachsen kann.

Wer hat Angst vor'm bösen Wolf?
Eine interessante Website über das Ölfördermaximum bzw. Peak Oil ist "The Wolf at the door". Dort kann man sich über das Einmaleins des Erdöls informieren. Das Wichtigste: Das Ölfördermaximum bedeutet nicht, dass das Öl bald ausgeht, wie Hype-geile Medien und Journalisten gerne behaupten (Bsp.:"When the last oil well runs dry!"), sondern es bedeutet lediglich, dass man keine weiteren Steigerungen der Ölförderung pro Tag erwarten kann. Erdöl wird es immer geben auf der Erde, nur eben nicht in einer steigenden Menge, die uns verfügbar ist, sondern in einer abnehmenden Menge. Bis das "letzte Tröpfchen" Öl gefördert wird, dürften noch sehr viele Jahrzehnte vergehen.

Andere Peak Oil-Websites gibt es zuhauf, von denen aber nur wenige wirklich empfehlenswert sind. Manche vermeintlich objektive Seiten wie peakoil.net oder energiekrise.de sind in Wahrheit verlängerte Arme der Ölindustrie (ASPO), die selbstverständlich ihre Interessen bei der Verbreitung von Information mit einbringt. Die meisten anderen Seiten wollen durch Werbung Geld verdienen oder sind rein auf Panikmache ausgerichtet. Selbstverständlich sprießen die Blogs und Websites, die sich dem Thema "Endzeit" und dem "Überleben danach" widmen wie die Pilze aus dem Boden (hier nur bspw.: Endtimesreport samt Survival-Shop; Survivalblog; Oildecline) Der menschliche Hang zur Überreaktion, Angst und Panik und die Profitgier, die sich diesen menschlichen Hang zu Nutze macht, spiegelt sich in den genannten und ähnlichen Internetseiten wider.

Erklärungshoheit über das Ölfördermaximum
Dass es Peak Oil, alleine schon rein wissenschaftlich gesehen, geben muss, ist klar. Die Details und die vielen Ableitungen daraus aber, die von einigen mächtigen Gruppen und Organisationen wie der ASPO, der IEA oder der OPEC öffentlich verbreitet werden, bedürfen einiger kritischer Nachfragen.

Zum Beispiel: Wie kann man mit Sicherheit vom globalen Ölfördermaximum sprechen, wenn die Mehrheit der ölfördernden Staaten eine Überprüfung ihrer Ölvorkommen durch unabhängige Wissenschaftler (selbstverständlich) nicht zulassen?

Oder: Wenn man noch vor 10 oder 15 Jahren von einem Szenario mit einem Ölpreis, der über 135$ liegt, gesprochen hat, wurde gleich von dem völligen Kollaps der globalen Wirtschaft gesprochen. Damals lag der Ölpreis zwischen 15$ und 30$ pro Barrel. Der Ölpreis von heute liegt sogar noch viel höher als der inflationsbereinigte Preis aus der Zeit der Ölkrise in den 1970er Jahren. Warum redet jeder von der Krise und warum sieht man sie nirgends wirklich? War der Ölpreis in den 80ern und 90ern einfach verhältnismäßig zu niedrig? War die Panikmache bezüglich eines hohen Ölpreises aus der Wirtschaft einfach eine ökonomisch rationale Strategie, um die eigene Gewinnspanne zu maximieren?

Es scheint so zu sein. Denn die Volkswirtschaften dieser Welt können offenbar mit einem Ölpreis von 130$ und mehr sehr gut leben. Die Gewinne der international tätigen Konzerne aber auch mittelständischen Unternehmen aus Maschinenbau und anderen Branchen steigen von Monat zu Monat an, trotz ihrer Krokodilstränen und ihrer zur Schau gestellten Empörung über den Ölpreis. Die Leidtragenden sind allenfalls die untersten Schichten der Bevölkerungen, die mit einem allgemeinen Preisanstieg von Benzin über Heizöl bis zu den Lebensmitteln auskommen müssen.

Wer profitiert von dem "Peak Oil"-Hype?
Zum Einen sind es die Ölförderer, die quasi für jedes Barrel Öl, also für das gleiche Produkt, das sie vor 15 Jahren auch verkauft haben, in etwa das Zehnfache erhalten. Das ist so, als wenn man ein Hektar Wiese hätte und Gras verkaufen würde. Für jedes Gramm Gras erhielte man also von Tag zu Tag mehr. Ein herrliches Geschäft.

Es ist also im Interesse aller Länder, die über Ölvorkommen verfügen, dass der Ölpreis steigt - und das eher vor dem tatsächlichen Peak Oil als danach. Denn je länger man Öl mit einem hohen Gewinn verkaufen kann desto besser. Wenn also das Ölfördermaximum erst in 20 oder 30 Jahren tatsächlich erreicht wird, ist es doch geschickter, den Käufern meines Öls begreiflich zu machen, dass es bereits in 10 bis 15 Jahren erreicht wird, so dass der Preis früher kräftig steigt und ich für jedes Fass Öl viel mehr erhalte als bisher. Insofern ist die Erklärungshoheit über den Zeitpunkt des "Peak Oil" die größte wirtschaftliche Macht auf der Welt. Denn jeder Ölförderer, der ganz laut "PEAK OIL!" schreit, der flüstert grinsend hinter vorgehaltener Hand "...Cash in...".

New_York_Stock_Exchange.jpgZum Zweiten profitieren von dem Hype natürlich diejenigen, die mit Öl und den zahlreichen Investmentmöglichkeiten Geld verdienen, also diejenigen, die an den Börsen spekulieren, Hedge Fonds, Banken, Großanleger, Finanzdienstleister, etc. . Auch diese Milliardäre und diejenigen, die es werden wollen, jubeln "CASH IN!".

Zum Dritten rentieren sich mit einem hohen Ölpreis Erschließungen von Ölvorkommen, die zuvor als unwirtschaftlich galten und es nicht zur Förderung kam. Gerade die USA haben deshalb ein hohes Interesse an einem hohen Ölpreis. In Alaska, aber auch Off-Shore gibt es sehr viel Erdöl, dessen Förderung durch die hohen Investitionskosten sehr teuer ist und sich erst jetzt rentiert. Dabei geht es natürlich in erster Linie um eine geringere Abhängigkeit von Öllieferungen aus dem Mittleren Osten und nicht um die Hinausschiebung des Ölfördermaximums. Deshalb schreit auch die US-Regierung "PEAK OIL!".

Ein Zeitungsbericht des Wall Street Journal von heute morgen ist genau so ein "PEAK OIL!"-Schrei, der das leise "...Cash in..." überdeckt. Viele "Experten" philosophieren nun über unsere Ölvorkommen und die Folgen von Peak Oil. Kommt jetzt bald der große Crash? Müssen wir uns jetzt alle mit Survival-Ausrüstung eindecken und bewaffnen? Müssen wir jetzt also  alle (wieder einmal) Angst haben?

Natürlich nicht. Man muss nicht lange überlegen, um herauszufinden, warum es keinen "Crash" nach dem vermeintlichen Peak Oil geben wird. Es sind einfach zu viele Menschen, die in dieser globalen Wirtschaft Geld verdienen und noch mehr Geld verdienen wollen. Selbst den vielen Scheichs, die klischeehaft "in der Wüste sitzen und Falken züchten", ist die Weltwirtschaft nicht egal. Denn bei einem Crash sind alle betroffen: die Öl-Förderer, die Yacht-Verleiher und Champagner-Produzenten, die Porsche- und Ferraribauer, die Blutdiamantenausbeuter, und und und... Ein Zusammenbruch oder eine schwere Beeinträchtigung dieser kapitalistischen Kette widerspricht allen Interessen der vielen Reichen dieser Welt. Sie werden es zu verhindern wissen. Genauso wie die "Sofort-Rettungs-Programme", die wir in der (noch nicht ganz ausgestandenen) Subprime-Krise erlebt haben, wird es auch im Falle eines noch steiler ansteigenden Ölpreises, Mittel geben, die unsere Volkswirtschaften finden werden.

Was uns alle aber aufregen sollte, ist, dass es am Ende wieder die Steuerzahler treffen wird, die das Ganze ausbaden und zugleich mit steigenden Lebenshaltungskosten auskommen müssen. Der Profitgier der Multi-Millionäre und -Milliardäre sei Dank. Hoch lebe der Kapitalismus...!

Bildquelle "Öl-Fass": Memekode
Bildquelle "New York Stock Exchange: Me

UPDATE: Interessantes ZEIT-Interview zum gleichen Thema
UPDATE 2: Wer vom hohen Ölpreis profitiert (FTD)
Industrie_Verschmutzung.jpg
Wie der Guardian und auch andere Medien heute berichteten, deuten die neuesten Auswertungen von Messungen unserer Luft an der weltweit bedeutendsten Messstation Mauna Loa auf eine weltweit beschleunigte Erhöhung des Ausstoßes an Treibhausgasen, insbesondere CO², hin.

CO² ist ein Abfallprodukt, das für das menschliche Auge unsichtbar ist und hauptsächlich bei der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen wie Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdölprodukten wie Benzin und Diesel als Abfall täglich in riesigen Mengen an unzähligen Orten auf unserem Planeten in unsere Luft gelangt. Stellen Sie sich vor, CO² müsste man in Müllsäcke packen, um es zu entsorgen. Diese mit CO² gefüllten Müllsäcke würden unseren Himmel so abdunkeln, dass überhaupt keine Sonneneinstrahlung die Erde erreichen würde.

Der Anteil des Gases CO² in der Luft wird gemeinhin mit Teilchen pro Million (Parts per million, ppm) angegeben. Dieser CO²-Anteil in der Atmosphäre unseres Planeten ist nachweislich seit mindestens 650.000 Jahren (!) immer unter 280 ppm geblieben. Seit der Industriellen Revolution ist dieser CO²-Anteil auf über 381 ppm (im Jahr 2006) angestiegen. Wie die Forschungsstation auf Hawaii nun berichtet, stieg der CO²-Anteil in den letzten Jahren immer schneller an. Inzwischen liegt er bei 387 ppm (2008).

Der Anstieg wäre nicht besonders überraschend, wenn man nicht eigentlich das wohlige Gefühl hätte, dass nun endlich alle über den Klimawandel und seine Ursachen informiert sind und wir alle gemeinsam nun Bier trinken für den Klimaschutz und die Industrie durch den  hoch gelobten Emissionshandel nun ihren CO²-Ausstoß senken wird.

Das Thema Klimawandel ist auch fast täglich in allen Medien. In schönen Werbespots wird dem TV-Zuschauer selbst von Konzernen wie E.ON oder enBW, die eigentlich mit der Verbrennung von fossilen Energieträgern Milliarden verdienen, suggeriert, dass man sich in erster Linie nur noch um Klimaschutz kümmere und nun (wieder einmal) auf "saubere" Energie setze (siehe dazu auch: Gezeitenkraftwerk, "man sieht es nicht, man hört es nicht".)

Weit gefehlt. Denn global operierende Konzerne können eben auf einem Kontinent (Europa) ihre weiße Weste in der Werbung zur Schau stellen, Klimaschutzprojekte fördern und in erneuerbare Energien investieren und auf anderen Kontinenten (Amerika, Afrika, Asien) die schmutzigsten aller schmutzigsten Industrieparks und Kraftwerke bauen, spritfressende Autos verkaufen, Flüsse und Seen verschmutzen und keinen Cent in Klimaschutz stecken. Aber die Atmosphäre und das CO² kennen keine nationalen oder kontinentalen Grenzen. Das ist das Problem.

Nun werden die meisten "Gutdenker" unserer Gesellschaft gleich mit dem Finger auf die üblichen Sündenböcke China und Indien zeigen. Richtig. Umwelt- und Klimaschutz ist in China und Indien leider noch nicht ein so großes Thema wie in Europa. Aber wer zwei Hände hat, der sollte auch gleich zwei Finger ausstrecken. Denn der zweite darf gerne auf die USA gezeigt werden. Die Amerikaner sind trotz des Wachstums in China und Indien immernoch der größte Treibhausgasverursacher der Welt. Sowohl pro Einwohner als auch absolut. Und es ist eine Schande, dass die größte und modernste Wirtschaftsmacht der Welt das Thema Klimaschutz immernoch klein schreibt.

Die bequemlichen Gutdenker sollten aber ihre Finger schön am Leib halten, denn gerade in Deutschland werden immernoch neue Kohlekraftwerke gebaut, die extreme Mengen an CO² produzieren, mit denen es aber für die Energiekonzerne in Zukunft bei steigenden Strompreisen noch mehr Geld zu verdienen gibt.

Mit Energiesicherheit hat das garantiert nichts zu tun. Es ist ein typisches Argument namens "Angst", das unter die Leute gestreut wird, nach dem Motto: "Wenn wir keine Kohlekraftwerke bauen, ensteht eine Stromlücke". Simplizistische Argumentation par excellence. Und Lüge dazu! Genügend wissenschaftliche Belege entgegen der Behauptung, dass Kohlekraftwerke nötig seien, um diese "Stromlücke" zu schließen, findet man überall dort, wo die Interessen der Energiekonzerne nicht die Berichterstattung steuert, z.B. bei Greenpeace.

Die weitere Beschleunigung des CO²-Ausstoßes zeigt, dass wir alle auf diesem Planeten immernoch nicht aufgewacht sind. Zwischen egozentrischem Konsum- und Karrierealltag, Tradition und Bequemlichkeit passt rationale Erfassung von globalen Problemen offenbar nicht so richtig herein. Und das ist fatal. Martin Parry bringt es auf den Punkt:

"Despite all the talk, the situation is getting worse. Levels of greenhouse gases continue to rise in the atmosphere and the rate of that rise is accelerating. We are already seeing the impacts of climate change and the scale of those impacts will also accelerate, until we decide to do something about it."
Titelfoto: by Mihai Dragan

afrika.jpg Peter hatte dadrüber schon früher geschrieben, jetzt hat auch der Spiegel einen interessanten Artikel über Solarenergie aus der Sahara veröffentlicht:
Parabolspiegel in der Wüste: Wie Europa von Kohle und Gas loskommt

So könnte man auf einer relativ kleinen Fläche eine Parabolspiegelfarm aufbauen, die die EU oder sogar die ganze Welt mit Strom versorgen könnte. Die Technik ist da und bewährt, es scheitert aber, wie immer, an der Politik und Wirtschaft.

Zu viele Fragen sind noch unbeantwortet: Wer sollte das Stromnetz finanzieren? Wem würde es gehören? Kann man sich auf einen gemeinsamen garantierten Einspeisetarif für solarthermischen Strom einigen?

Bild: TREC/Spiegel. Found via Treehugger

Massenmedium "Faux News" ist nicht gerade dafür bekannt übermäßig oft objektive Fakten zu präsentieren, aber wie heißt es so schön, "schlage jemanden mit seinen eigenen Waffen".

Deshalb zitiere ich einmal Fox News vom 07. April bezüglich einer temporären Abkühlung, wo ein UN-Gremium unter Leitung von Michel Jarraud, das mit ausgebildeten Klimatologen zusammenarbeitet, diese Abkühlungen objektiv richtig darstellt und zudem richtigerweise auf folgendes hinweist:

Sonnenuntergang.jpg

"When you look at climate change you should not look at any particular year," he told the BBC. "You should look at trends over a pretty long period and the trend of temperature globally is still very much indicative of warming."

"La Nina is part of what we call 'variability'. There has always been and there will always be cooler and warmer years, but what is important for climate change is that the trend is up."


Der von Paul zitierte Chapman hingegen ist Physiker und Astronaut. Zudem hat er engere Beziehungen zur Energiewirtschaft, für die er vor Jahren in der Polarregion nach Energieressourcen gesucht hat. Eine eisfreie Arktis ist doch genau das, was der Energiewirtschaft riesige neue Einkommensquellen schaffen würde. Klimawandel ist für diesen Wirtschaftssektor ein tolles Geschäft.

Und die Argumente, dass Sonnenflecken oder kosmische Strahlung die Globale Erwärmung der letzten fünf Jahrzehnte erklären könnten, wird schon seit längerer Zeit von allen renommierten Klimatologen und relevanten Experten als Mythe klassifiziert (Siehe auch zu kosmischer Strahlung: Climate myths: Cosmic rays are causing climate change).

Ich kann nur empfehlen, im Bezug auf den Klimawandel, populärwissenschaftliche Quellen oder - noch unglaubwürdiger - Meldungen aus Massenmedien wie FoxNews mit Skepsis zu betrachten und endlich ernst zu nehmen, was renommierte Wissenschaftler zum Klimawandel sagen, die sich ihr Leben lang mit Meteorologie, Klimatologie und verwandten Disziplinen beschäftigen und jahrzehntelang Erfahrung auf diesen Gebieten vorweisen können. Ich bringe mein reparaturbedürftiges Auto auch nicht zum Fernsehelektriker, sondern zum KFZ-Mechaniker.

Unsere Ökosphäre ist ein hoch komplexes System, das wir gerade erst beginnen zu verstehen. Und ich sage nicht, dass auch Klimatologen einige Dinge unterschätzen oder überschätzen können, aber wenn 99,9% aller Klimatologen sich inzwischen wissenschaftlich darauf geeinigt haben, dass wir Menschen mit unserem industrialisierten Tun und Handeln Hauptverursacher des Klimawandels, wie wir ihn heute sehen und in den nächsten 150 Jahren sehen werden, sind, dann bitte ich das zur Kenntnis zu nehmen.

Zur weiteren Information bitte ich den hoch interessanten IPCC-Report zu studieren, wo viele ungeklärte Fragen beantwortet werden. Er ist ein gemeinsamer Nenner aller nennenswerter Experten zum Thema Klimawandel und dort werden ebenso alle relevanten Alterniv-Erklärungen für die Globale Erwärmung aufgezeigt und für alle nachvollziehbar wissenschaftlich analysiert.

Interessanterweise taucht auch im IPCC-Report das Thema "Eiszeit" auf, aber als Folge der  hauptsächlich vom Menschen verursachten Globalen Erwärmung, nicht als Alternative zur Erwärmung. Das ist das Fatale: Wir bringen natürliche Kreisläufe durcheinander. Und die meisten "Gutdenker" unserer Zeit meinen, dass das gar nicht geht. Und selbst wenn all die Katastrophenszenarien eintreffen, die möglich sind, selbst dann werden diese "Gutdenker" dann schreien "Wir waren's nicht. Es war die böse Sonne!"....