Letztens in der Pseudo Kunst Kategorie
"Wenn jemand ein von Natur strenggläubiger Mensch
ist (in der Neusprache: ein Gutdenker), dann
wird er unter allen Umständen wissen, ohne erst
nachdenken zu müssen, was der richtige Glaube
ist oder wie seine Empfindung geartet sein soll.
Aber auf alle Fälle macht ihn eine sorgfältige
Schulung, die er in der Jugend durchgemacht hat
und die von den Neusprachwörtern Verbrechenstop,
Schwarzweiß und Zwiedenken umrissen ist,
abgeneigt und unfähig, allzu tiefschürfend über
irgendein Thema nachzudenken."
Gutdenker.de ist ein Blog, das in Orwell'schem Sinne „ungut" denkt und für eine Auseinandersetzung mit „gutdenkerischen" Tendenzen in unserer Gesellschaft plädiert.
Wir sind für mehr Vernunft und Logik in unserer Welt. Für mehr rationale und uneigennützige Argumentation in Politik und Gesellschaft und dementsprechend vernunfts- und gemeinwohlorientierte Diskurse und Ergebnisse.
Für Weitsicht und Weisheit in Politik und Gesellschaft. Für mehr Wissbegierde, Allgemeinwissen und kritisches Reflexionsvermögen. Und schließlich für Toleranz und Weltoffenheit und für mehr Demut vor der Welt und all dem, was wir überhaupt noch nicht wissen.
Der Blogtitel „Die Gutdenker" soll also ein zynischer Hinweis auf unsere zunehmend oberflächlichen, naiven und rücksichtlosen Gesellschaften sein, die sich vor lauter Globalisierung lieber ihrem beschränkten Mikrokosmos zuwenden und sich außerdem enttäuscht, gelangweilt oder verdrossen von Politik und öffentlich-sozialem Leben abwenden.
Also ein zynischer Hinweis auf diejenigen in unserer Gesellschaft, die sich von medial verbreiteten Vorurteilen, national und regional eingeschränkten und eingefärbten Blickwinkeln und einer sensationalistischen Angstmacherei treiben und im Leben leiten lassen.
Ein zynischer Hinweis auf die „Gutdenker", die eben nicht fähig oder willens sind kritisch und rational zu reflektieren, was sie im Fernseher sehen, im Internet beim Surfen auffinden, in der Zeitung lesen oder von einem Mitmenschen auf der Straße erzählt bekommen.
Und ebenso ein zynischer Hinweis auf Staaten und Regierungen, die diese Ausbreitung des „Gutdenkens" gutheißen und sogar fördern durch mangelhafte Bildungspolitik, denn „Gutdenker" lassen sich leichter mit Schwarzweißmalerei und simplen Argumenten, Botschaften und Urteilen für die eigene Sache gewinnen und für die eigenen Interessen verwenden; bei Wahlen, im Kaufhaus, vor dem Fernseher, im Internet.
Wir sind also gegen Schwarzweißmalerei in Medien, der Politik und der Kultur. Gegen Simplizismus, Vorurteile und Plattitüden in den Köpfen, in den Journalen, in den Parlamenten, den Talkshows und am Küchentisch.
Es ist selbstverständlich, dass die Autoren dieses Blogs selbst nur Teil des Ganzen sind. Auch wir sind manchmal „Gutdenker". Auch wir können uns nicht immer losreißen von Vorurteilen, Plattitüden, von emotionalen Verfärbungen in der Argumentation und Darstellung, von Schwarzweißmalerei, etc. Aber wir versuchen es. Wir versuchen eben „ungut" zu denken. Also den Verstand zu gebrauchen und kritisch zu reflektieren; und auch unpopuläre Positionen einzunehmen und gängige Vorurteile und Überzeugungen in Frage zu stellen.
"Die Paranoia der 1950er beobachtet durch zwei ausserirdische Proben." Es ist ein scifi-Kurzfilm über die Antwort der US-Amerikaner geschickt an ausserirdische die zwei Sonden zur Erde schickten. Eine davon ist aber im Westen der USA verschollen.
Producer: Arman Bohn
Audio/Visual: sound, color
Keywords: mashup; scifi; science fiction; experimental documentary; alien; aliens
Contact Information: here
Creative Commons license: Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0
Wer sich das Video runterladen will, wird bei Internet Archive fündig.
Schluss mit Obamamania auf gutdenker.de! Damit hier oben auch mal was anderes steht, zeige ich euch wie man aus ¼ Kilo Zucker und gut ¼+x Liter Milch was essbares (Krówki) basteln kann. Als kostenlose Zugabe, wird euch heute klar wie viel Zucker in den Bonbons vom Supermarkt drin steckt. Ne ganze menge!
Und so geht's: Zucker und Milch in einen Topf mit dickem Boden geben und unter umrühren erhitzen. Milch nachgiessen (das x Oben, ist einiges...) bis die Brühe süss aber nicht zu süss schmeckt.
Unter umrühren für die nächsten 1-2 Stunden kochen lassen. Ja, richtig gelesen, 1-2 Stunden umrühren. Die Beschaffenheit wird sich irgendwann in dieser Zeit ändern von milchig zu sirupig und die Farbe wird immer bräunlicher... ab dann ist Vorsicht angesagt, weil das ganze schnell anbrennen kann. Ab und zu sollte man einen Tropfen des Sirups auf einen Teller geben und prüfen ob dieser nach 10-20 Sek. fester wird, nicht zu lange kochen, sonst kann man die Bonbons nur noch mit einem Hammer essen. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, den Topf zur Seite stellen und für weitere 1-2 Minuten umrühren damit die Zuckerketten nicht zu lang werden. Ich habe immer Chemie gehasst, deshalb kann ich euch nicht sagen wieso das so ist. Glaubt mir einfach.
Bevor die Masse zu klebrig wird, giesst man sie auf ein mit Backpapier (alternativ, Alufolie) ausgelegten Backblech, wartet ein wenig und schneidet den Kuchen in kleine Stückchen mit einem feuchten Messer. Jetzt zum schwierigsten Teil! Die Bonbons Übernacht trocknen lassen, das warten lohnt sich! ☺
Optional könnte man das ganze mit etwas Schokolade, Vanille oder Karamell in der letzten Kochphase verfeinern. Wir haben 1.5 cm3 Butter reingeworfen. Sadalenträger können auch Bio-Zucker und Bio-Milch nehmen für hausgemachte Bio-Krówki!
Polemik und Seifenlauge fallen, stinken.
Mit gebrauchter Fassade zur Nase und raus,
macht ist so Klein und gross ist die Rede.
weil diese Fehde unendlich fortläuft
wie Ameisen vor Flutwellen,
sich stellen
wollen sie nicht
zerstören
Figuren durch Salbei und Knoblauch gekaut,
fernlaut geblitzt hat es.
Not hustet sich selbst aus der Lunge,
Jod-Fahnen liegen fast endlos auf der Zunge
beim Denken, um zu halten diese Spannung, Zerrung, Riß.
Biß
der Schlangen wie schon damals, Boten frühen sich mit Tee.
der Wein wird kalt,nee,nee,nee.
Zum 100jährigen Jubiläum der Universität Mannheim steuerte die Studiobühne Compagnia
Palatina eine Inszenierung von Urs Widmers Stück „Top Dogs“ bei.
Die Aufführungen im Sommer 2007 waren ein besonders großer Erfolg und deshalb hat
die Theatergruppe um Principal Thomas Butz beschlossen, das Stück wiederaufzunehmen.
Aufführungstermine:
HEUTE, 01.11.2007, 20 Uhr, Premiere
weitere Vorstellungen am: 03.11./ 05.11./ 06.11./ 08.11./ 09.11.2007 jeweils um 20
Uhr
Ort: Arkadentheater, Ehrenhof, Uni Mannheim
Vorbestellung unter:
compagnia.palatina@web.de
P.S.: Peter Kretek spielt "Gilles Tschudi".

