Extraterristisch Archiv 

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Phoenix_NASA_lander.jpg
Wir sind wieder auf dem Mars! Die NASA freute sich in der vergangenen Nacht über eine Bilderbuchlandung des Phoenix Mars Lander am Mars-Nordpol, der inzwischen seine Strom erzeugenden Sonnensegel erfolgreich ausgefahren hat und wie ein guter Tourist vom Planet Erde erst einmal zahllose Fotos knipst.

Und gleich eines der ersten Fotos von "Phoenix" sorgt mächtig für Aufsehen. Hat der NASA-Roboter einen Alien fotografiert? Oder irgendein "künstliches Objekt"? Jedenfalls kommt man ins Grübeln, wenn man sich folgendes Bild anschaut, das hier  in voller Größe von der NASA präsentiert wird.

In der Vergrößerung lässt sich leider nicht wirklich viel erkennen. Mit viel Fantasie lässt sich ein humanoides Wesen erkennen...oder einfach nur ein vertikal aufgerichtetes Objekt. Aber sehen Sie selbst:

Phoenix_Mars_Photo_alien.jpgWas zur Hölle ist das???

Bildquelle: www.nasa.gov


"Die Paranoia der 1950er beobachtet durch zwei ausserirdische Proben." Es ist ein scifi-Kurzfilm über die Antwort der US-Amerikaner geschickt an ausserirdische die zwei Sonden zur Erde schickten. Eine davon ist aber im Westen der USA verschollen.

Producer: Arman Bohn
Audio/Visual: sound, color
Keywords: mashup; scifi; science fiction; experimental documentary; alien; aliens
Contact Information: here
Creative Commons license: Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0

Wer sich das Video runterladen will, wird bei Internet Archive fündig.

Mannheim. Nach noch unbestätigten Berichten von Einwohnern ist offenbar gegen 12:00 Uhr Ortszeit ein kugelförmiges Objekt im unteren Luisenpark gelandet. Dutzende von aufgeregten und teils panischen Anrufern schilderten gegenüber "MM" wie das gräulich-silber schimmernde, haushohe kugelförmige Objekt erst am Horizont auftauchte und sich dann binnen Sekunden aus einer Höhe von etwa 2000 Metern auf die Parkanlage absenkte und seitdem wenige Meter über dem Boden in einer Schwebeposition verweilt. Mehrere Parkbesucher sind inzwischen mit Verbrennungen aus noch ungeklärter Ursache in das Universitätsklinikum eingeliefert worden. Die Polizei hat das gesamte Gelände weiträumig abgesperrt. Auf Anfrage von "MM" forderte der Einsatzleiter, Friedbert Mallmann, alle Einwohner zur "Ruhe und Vernunft" auf. Andererseits könne er aber nicht ausschließen, dass von dem Objekt eine Gefahr ausgeht. (pmk)

Es gibt diese Tage, an denen ich mich fühle, wie ein Sim, wie ein Statist in Star Trek's First Contact, wartend auf Jean-Luc Picard, der mich antrifft und wie im Film mir sagt "Es wird vielleicht schwer zu verstehen sein, aber....Ich komme aus der Zukunft."

Ist das alles nur ein Computerspiel, in dem die K.I., also wir Menschen, so hoch entwickelt ist, dass sie völlig eigenständig geworden ist und sich selbst vollkommen wahrnimmt? Oder geht hier ein Film ab, ähnlich wie die Truman-Show?

Es lag irgendwie auf der Hand. Alle wussten es. Sogar mein katholischer Religionslehrer hat sich zwei Schulstunden lang mit uns darüber unterhalten: Es gibt bewohnbare Planeten außerhalb des Sonnensystems.

Noch vor 500 Jahren war die Erde Mittelpunkt des Alls. Alles Andere war nur für die Menschen gemacht, so die einflussreichste Lehre im frühneuzeitlichen Europa. Nikolaus Kopernikus wagte an den Festen des vatikanischen Tunnelblicks zu rütteln und stellte die Sonne in den Mittelpunkt der Welt. Wieviele intelligente Menschen mussten Drohungen, Folter und Mord erleiden, weil sie der Welt die Wahrheit beibringen wollten? Ein Galileo Galilei etwa? Ich will mir diese vorneuzeitliche Welt gar nicht im Detail vorstellen...Fakt ist, dass mit der Abnahme der Macht der Kirchen, seit der Zeit der Aufklärung, die Menschheit technologisch, wissenschaftlich und geistig weitergekommen ist als in den Hunderten von Jahren davor. Die heliozentrische Theorie, die die Erde wie eine Murmel mit einem Fingerschnipps aus der Mitte des Weltalls schlug, war eine furchtbare Revolution, Ketzerei. Heute ist die Vermeldung einer "zweiten Erde" eine Randnotiz in der Tagesschau. Dass es also einen erdähnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems gibt, interessiert die wenigsten...

In meiner Kindheit habe ich mir immer gewünscht, dass solche Entdeckungen Zeit meines Lebens stattfinden. Jedes Mal, wenn ich in den Sternenhimmel blickte, dachte ich an die "Drake-Gleichung", die uns unser katholischer Religionslehrer (welch' Ketzer, nicht wahr?) damals ans Herz legte. Wieviele erdähnliche Planeten tummeln sich dort "oben"? Wieviele menschenähnliche Zivilisationen leben auf ihren Planeten dort bei diesem oder jenem Stern? Damals, in den 90ern, war es noch nicht einmal klar, dass es Wasser auf dem Mars gibt, geschweige denn, dass unser Nachbarplanet jemals habitabel war, also dass dort früher Leben, wie wir es kennen, möglich war. Damals spielte man noch Computerspiele wie VGA Planets, Master of Orion oder UFO - Enemy Unknown, und träumte von fernen Galaxien, neuen Erkundungen mit der eigenen Raumflotte, fernen Zivilisationen.

Genau deshalb kommt mir das Ganze vor, wie eine VGA Planets-Runde. Wir Menschlein sind inzwischen soweit, dass wir unser benachbartes Sternensystem, das 20 Lichtjahre entfernt irgendwo im Sternbild "Waage" liegt, analysieren können. Wie Harald Zaun in seinem Telepolis-Artikel berichtet, werden wir in 8 Jahren bereits nachweisen können, wie die Atmosphäre dieses erdähnlichen Planeten aussieht. Am Computer wird man komplexe Grafik-Modelle und Animationen bestaunen können, wie unser Nachbarsystem wirklich aussieht. Falls auf diesem erdähnlichen Planeten, der von Michel Mayor und seinem Team entdeckt worden ist, eine menschenähnliche Spezies lebt, wird das eventuell nachweisbar sein. Das "Darwin"-Projekt würde dann wohl die "Mayoraner" entdecken, wenn man Michel Mayor, der ein bisschen aussieht wie Galileo Galilei, als "Vater" dieser Entdeckung anerkennt. Selbst wenn man nur eine Herde mayoranischer Antilopen nachweisen könnte, wäre das eine Sensation.

Gliese 581 Exoplanet

Nicht erstaunt? Ich auch nicht. Noch vor 10 Jahren wäre es etwas absolut unglaubliches, Leben außerhalb der Erde zu finden. Komischerweise wäre es aus heutiger Sicht nur ein logischer Schritt in unserer Geschichte. Der Schritt, dass man mit steigendem technologischen Fortschritt, nach der Entdeckung von Planeten außerhalb des Sonnensystems an sich, irgendwann auch Leben außerhalb der Erde findet. Ich würde sogar behaupten, dass auch das nur eine kurze Randnotiz sein wird. Wissenschaftler werden, wie Harald Zaun heute, von einer "Zäsur" in der Menschheitsgeschichte sprechen. 95% der Menschheit werden sich währenddessen aber höchstens bei Kaffee und Kuchen kurz darüber austauschen à la "Hast Du schon gehört?" und am Abend "Big Brother" oder "Scary Movie 6" reinziehen. Es ist schon bezeichnend, dass heute, am 25. April 2007, 13:56 Uhr Ortszeit auf news.google.de nur 174 Artikel zu dem erdähnlichen Planeten existieren und zu dem Übernahmepoker um die niederländische ABN-Amro-Bank fast 500 (!).

Wenn die Börse diese Welt mehr interessiert als mögliches Leben außerhalb der Erde, dann hat sich einiges verändert in den letzten Jahrzehnten.

Dabei würde mich persönlich interessieren, was Papst Ben dazu zu sagen hat. Man sollte den guten Mann einfach mal interviewen und ihn fragen: "Ist der Mensch der Mittelpunkt des Universums?" "Ist Gott von den Menschen gepachtet worden?" . Wenn er Humor hätte, würde er antworten: "Was? Sie haben einen erdähnlichen Planeten entdeckt? Schreiben Sie mir doch gleich die Adresse auf, ich schicke sofort meine Missionare hin."

Es wäre nur fair, die Mayoraner frühzeitig zu warnen. :)

(Während des Schreibens Soundtrack zu "Contact" gehört)